Zimtsterne | Ein Klassiker auf dem Plätzchenteller

Zimtsterne | Ein Klassiker auf dem Plätzchenteller | Rezept

Mit großem Schrecken habe ich letzte Woche festgestellt, dass mein jahrelang bewährtes Zimtsterne Rezept noch gar nicht auf dem Blog gelandet ist. Höchste Zeit, das nachzuholen! Zimtsterne gehören zu meinen Klassikern, die in jedem Jahr einen obligatorischen Platz in meiner Plätzchendose erhalten. Und seit ich vor drei Jahren den ultimativen Zimtstern-Trick gefunden habe, geht das Backen sogar ganz ohne Nervenzusammenbrüche. Was mein Trick 17 genau ist, erzähle ich euch gleich.

Zimtsterne | Ein Klassiker auf dem Plätzchenteller | Rezept

Dieses Jahr hat die Vorweihnachtszeit mich wortwörtlich wie eine Riesenwelle überrollt und ich habe die letzten Tage nicht viel Anderes gemacht, als Plätzchen im Akkord zu backen, um der Auftragslage Herrin zu werden. Heute, pünktlich zum 2. Advent, steht dann auch endlich mal mein Adventskranz. Oder so etwas in der Art, denn ein Kranz ist es nicht wirklich. Irgendwie sind die drei Wochen Adventszeit immer viel zu kurz, um all die Plätzchensorten backen zu können, die ich gerne backen würde. Geht euch das auch so?

Zimtsterne | Ein Klassiker auf dem Plätzchenteller | Rezept

Aber acht Sorten sind immerhin schon mal im Kasten. Nun aber zurück zu meinem Zimtstern-Trick: Vor drei Jahren habe ich bemerkt, dass es einen speziellen Zimtstern-Ausstecher gibt, der sich öffnet, sodass die Sterne problemlos herausgelöst werden können. Zimtsternteig ist nämlich unglaublich klebrig und ich erinnere mich nur ungern an all die Jahre, in denen ich hysterisch fuchteln versucht habe, die Sterne aus einem normalen Ausstecher zu bekommen. Dabei landete die Hälfte der Zimtsterne irgendwo im Raum (nur nicht auf dem Blech) oder falsch herum (natürlich auf der Glasur Seite).

Zimtsterne | Ein Klassiker auf dem Plätzchenteller | Rezept

Somit war das Backen mehr als eine Zeitfrage eher eine mentale Angelegenheit, bei der meine Geduld regelmäßig auf’s Äußerste strapaziert wurde. Dieses Desaster möchte ich euch natürlich ersparen und kann euch daher nur ans Herz legen: legt euch so ein Ding zu! Wenn ihr „Zimtstern-Ausstecher“ googelt, werdet ihr ihn direkt finden. Denn keine Zimtsterne backen ist auch keine Option, weil sie wirklich tausendmal besser schmecken als die gekauften!

Zimtsterne | Ein Klassiker auf dem Plätzchenteller | Rezept

Hier geht’s zum Rezept für die Zimtsterne:

Zimtsterne

Portionen 40 Stück

Zutaten

Für den Teig:

  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 TL Zimt
  • 2 Eiweiß
  • 50 g Mehl
  • 100 g Puderzucker

Für die Glasur:

  • 200 g Puderzucker
  • 1 EL Mehl
  • 1 Eiweiß

Zubereitung

Für den Teig 150g gemahlene Mandeln und 150g gemahlene Haselnüsse mit dem Zimt mischen. Die Eiweiße, das Mehl und den Puderzucker hinzufügen und alles zu einem Teig verkneten. Den Teig für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Für die Glasur das Eiweiß steif schlagen. Dabei nach und nach den gesiebten Puderzucker mit 1 EL Mehl hinzufügen.

Den Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ca. 1 cm dick ausrollen. Zwei Drittel der Glasur gleichmäßig dünn auf den Teig streichen.

Mit einem speziellen Zimtstern-Ausstecher Sterne ausstechen, dabei den Ausstecher zwischendurch immer wieder in heißes Wasser tauchen. Die Sterne auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10-15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Währenddessen die Teigreste mit den restlichen gemahlenen Mandeln und Haselnüssen verkneten, wieder ausrollen, mit der restlichen Glasur bestreichen und ausstechen.

Guten Appetit!

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