Kaffee-Küsschen

Ende November ist es definitiv Zeit, mit der diesjährigen Plätzchenplanung anzufangen, oder? Ich leite die Weihnachtsbäckerei dieses Jahr mit einer brandneuen Plätzchensorte ein, die den wohlklingenden Namen „Kaffee-Küsschen“ trägt. Die Basis bildet ein Schoko-Mürbeteigkeks mit Kaffee, getoppt von etwas Salzkaramell, einer gerösteten Haselnuss und einer Kaffee-Baiserhaube.

Kaffe-Küsschen | Rezept

Wenn ihr auf Kaffee und Karamell steht, werdet ihr diese Plätzchen lieben! Ihr könnt die einzelnen Komponenten schon am Vortag vorbereiten und erst später zusammensetzen. Die Schoko-Kekse können einige Wochen in einer Blechdose aufbewahrt werden und der Karamell hält sich im Kühlschrank ebenfalls mehrere Wochen.

Kaffe-Küsschen | Rezept

Der Baiser muss allerdings luftdicht aufbewahrt werden, damit er nicht klebrig wird. Daher sollten auch die fertigen Kaffee-Küsschen möglichst in luftdichten verschlossenen Dosen an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden. Wenn ihr nicht auf Karamell steht, könnt ihr den Baiser alternativ auch mit einer Schokolade eurer Wahl auf den Keks kleben.

Kaffe-Küsschen | Rezept

Ich gönne mir jetzt noch die letzten Küsschen und dann geht es weiter mit der Weihnachtsbäckerei 2021! Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken.

Kaffe-Küsschen | Rezept

Hier geht’s zum Rezept für die Kaffee-Küsschen:

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Kaffee-Küsschen

für 50-60 Stück

Zutaten

Für den Schoko-Mürbeteig:

  • 100 g Mehl
  • 75 g kalte Butter
  • 15 g Puderzucker
  • 15 g Kakao
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Vanille
  • 1 TL lösliches Kaffeepulver

Für den Salzkaramell:

  • 60 g Zucker
  • 40 g Sahne
  • 25 g Butter
  • 1 Prise Salz

Für den Baiser:

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • ½ TL Speisestärke
  • 2 g lösliches Kaffeepulver

Außerdem:

  • 60 geschälte geröstete Haselnüsse
  • Kakaopulver zum Bestäuben

Video

Anleitungen

  • Den Backofen auf 70°C Umluft vorheizen.
  • Für den Baiser das Eiweiß in eine saubere, fettfreie Schüssel geben und mit dem Salz schaumig schlagen. Dann den Zucker langsam einrieseln lassen und bei hoher Geschwindigkeit weiter schlagen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat (etwa 10 Minuten) und der Eischnee steife Spitzen bildet. Dann die Stärke und das Kaffeepulver hinzugeben und unterrühren. Den Eischnee in einen Spritzbeutel mit Tülle nach Wahl füllen. Die gerösteten Haselnüsse auf zwei mit Backpapier belegten Blechen verteilen und jeweils einen Tupfen mit etwas kleinerem Durchmesser als die Kekse (da der Baiser beim Backen noch etwas aufgeht) auf jede Nuss spritzen. Den Baiser im vorgeheizten Ofen 2,5-3 Stunden trocknen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Während der Baiser trocknet, den Salzkaramell vorbereiten. Dafür den Zucker in einer Pfanne karamellisieren. Mit der Sahne ablöschen und köcheln lassen, bis sich beides miteinander verbunden hat. Dann die Butter hinzugeben und gut einarbeiten. Mit etwas Meersalz abschmecken und auskühlen lassen.
  • Für den Schokomürbeteig die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Die Butter in Stücken hinzugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig gleichmäßig dünn ausrollen und Kreise mit 3cm Ø ausstechen. Die Kekse für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze hochschalten.
  • Die vorbereiteten Kekse auf mit Backpapier belegten Blechen verteilen und im vorgeheizten Ofen 10 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen.
  • Den abgekühlten Salzkaramell in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und je etwas Karamell auf jeden Keks geben (nicht zu viel, sonst läuft er über) und einen Baisertupfen darauf kleben. Die fertigen Kaffeeküsschen mit etwas Kakao bestäuben und bis zum Servieren luftdicht aufbewahren.
  • Fröhliches Naschen!

Nimm an der Konversation teil

  1. Magdalena sagte:

    Zwischendurch eine klebrige Angelegenheit, aber ich finde das Endergebnis richtig lecker! Tolles Rezept!

    1. Elena Autor sagte:

      Danke für’s Ausprobieren, liebe Magdalena!
      Freut mich, dass dir die Küsschen geschmeckt haben 😘.
      Liebe Grüße,
      Elena

  2. Sabine Braunstein sagte:

    Ich muss dieses Rezept nun auch kommentieren, weil ich so viele Komplimente dafür bekommen habe. Obwohl ich eigentlich eher grob motorisch veranlagt bin, hat das alles super geklappt und die Küsschen sehen fast so perfekt aus wie auf den Fotos. Und sie schmecken himmlisch und sind auch aufgrund der verschiedenen Texturen einfach der Hammer! Vielen Dank für dieses tolle Rezept♥️

    1. Elena Autor sagte:

      Liebe Sabine,
      wie toll, das freut mich sehr♥️

  3. Hallo Elena
    Die sehen richtig gut aus. Werde sie sicher ausprobieren. Was aber heisst dünn auswallen in Millimeter? Und verändert sich das Salzkaramell nicht, wenn ich es im Kühlschrank „lagere“? Übrigens ein sehr schöner Name.
    Gruss Christine

    1. Elena Autor sagte:

      Liebe Christine,
      das kannst du nach deinem eigenen Gusto handhaben. Ich mache meist 2-3mm. 😊
      Der Karamell wird im Kühlschrank fester, kann danach aber zur Verarbeitung wieder erwärmt werden und wird dann wieder flüssiger.
      Liebe Grüße,
      Elena

  4. Alexandra sagte:

    Hallo, 1 Frage hätte ich noch. Hebe ich die Stärke und das Kaffeepulver per Hand unter den Eischnee oder mixe ich das ganze mit dem Mixer? Glg!

    1. Elena Autor sagte:

      Liebe Alexandra,
      funktioniert beides! 🙂
      Liebst, Elena

    2. Ich habe dieses tolle Rezept heute ausprobiert und den Eischnee mit einer Küchenmaschine sehr steif geschlagen. Ich gab das Kaffeepulver noch auf hoher Stufe dazu… Dadurch verlor die Eimasse leider an Steife und am Ende sind meine Hütchen nicht ganz so schick geworden, wie sie sein könnten. Nächstes Mal 🙂

  5. Alexandra sagte:

    Hallo, obwohl ich mir geschworen habe heuer keine Experimente zu starten muss ich die unbedingt probieren! 🤤 😍 Was meinst du wie lange die haltbar bzw das Caramel? Soll ich sie kühl lagern? Ganz liebe Grüße aus Wien 🌲✨

    1. Elena Autor sagte:

      Liebe Alexandra,
      der Karamell hält sich im Kühlschrank einige Wochen. Bevor du es benutzt, musst es nochmal etwas erwärmen, damit es sich gut aufspritzen lässt. Die Plätzchen an sich am besten luftdicht verpackt in einem kühlen Raum lagern (z.B. Schlafzimmer). So kannst du sie 2 Wochen aufbewahren, der Baiser wird mit der Zeit allerdings etwas weicher.
      Liebste Grüße zurück aus Berlin 🌲
      Elena

  6. Marieluise sagte:

    Sehen ja fabelhaft aus, und irgendwie auch tauglich, wenn nicht gerade Weihnachtszeit ist! Da mein Mann Haselnussallergiker ist, werd ich die weglassen müssen – was meinst du, stattdessen Mandeln oder lieber garnix?
    Liebe Grüße

    1. Elena Autor sagte:

      Liebe Marieluise,
      ich würde sie einfach weglassen – ich habe auch einige ohne gemacht!
      Viel Spaß beim Backen!
      Liebe Grüße
      Elena

  7. Die sehen ganz köstlich und sehr raffiniert aus 😋
    Ich werde sie auf jeden Fall ganz bald nachbacken.
    Welche Tülle hast du denn für das hübsche Baiserhäubchen verwendet ?
    Liebe Grüße

    1. Elena Autor sagte:

      Liebe Angela,
      das freut mich! Verwendet habe ich eine von diesen offenen Spritztüllen mit ganz vielen kleinen geraden Zacken (also mehr als bei einer Sterntülle), ich hoffe, das ist verständlich! 😅
      Liebe Grüße
      Elena

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