Zimtschnecken-Gugelhupf

Gibt es etwas Besseres als jede Menge Butter, Zucker und Zimt, gebettet in flauschigstem Hefeteig? Ich glaube nicht. Als mich neulich wieder das Verlangen nach dieser wohl göttlichsten aller Kombinationen überrollte, kam mir die Eingebung für diese geniale Fusion meiner zwei liebsten Gebäckstücke überhaupt: ein Zimtschnecken-Gugelhupf! Statt sie in Scheiben zu schneiden, werden die Zimtschecken einfach in eine Gugelhupfform gelegt und dann gebacken.

Zimtschnecken-Gugelhupf | Rezept

Das Ergebnis ist dieses Prachtexemplar, das unter anderem den Vorteil bietet, dass die Zimtschnecken nicht so schnell trocken werden und (in einer luftdichten Dose aufbewahrt) auch am nächsten Tag noch wunderbar weich und lecker sind. Außerdem sieht so ein Gugelhupf natürlich ausgesprochen hübsch aus und niemand würde von außen vermuten, welch zimtige Überraschung sich im Inneren versteckt.

Zimtschnecken-Gugelhupf | Rezept

Bevor ihr jetzt in die Küche stürzt und die Gugelhupfform aus dem Regal holt, solltet ihr aber ein paar Dinge beachten: 1.) Der Hefeteig sollte wirklich solange geknetet werden, wie im Rezept angegeben, damit er die richtige „Konsistenz“ bekommt, denn sonst ist er viel zu weich und klebrig und lässt sich hinterher nicht ausrollen. 2.) Achtet darauf, dass die Füllung wirklich gut in den Teig eingerollt wird und nirgendwo offene Stellen bleiben. Die offenen Enden sehr gut zusammendrücken, damit möglichst keine Füllung beim Backen herausläuft.

Zimtschnecken-Gugelhupf | Rezept

3.) Da der Teig trotz aller Vorsicht an der ein oder anderen Stelle aufgehen und Füllung herauslaufen wird, solltet ihr den Gugelhupf in jedem Fall zunächst etwas abkühlen lassen, bevor ihr ihn aus der Form stürzt, da sich sonst die ganze flüssige Butter-Zucker-Suppe über euren Küchenboden ergießt (been there, done that). Soweit der guten Ratschläge – jetzt kann gebacken werden!

Zimtschnecken-Gugelhupf | Rezept

Hier geht’s zum Rezept für den Zimtschnecken-Gugelhupf:

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Zimtschnecken-Gugelhupf

Zutaten

Für den Hefeteig:

  • 20 g frische Hefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Eigelbe
  • 1 1/2 TL Meersalz
  • 500 g Mehl
  • 75 g weiche Butter

Für die Füllung:

  • 150 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • 3 EL Zimt

Für den Zuckerguss:

  • 100 g Puderzucker
  • Wasser

Anleitungen

Hefe in einer Schüssel zerbröseln und mit wenig Milch und dem Zucker glatt rühren. Ei, Eigelbe, restliche Milch, Salz und Mehl hinzufügen und mit den Knethaken der Küchenmaschine bei niedriger Geschwindigkeit 3 Min. kneten. Tempo erhöhen, weitere 5 Min. kneten. Butter in kleinen Stücken nach und nach unter den Teig kneten. Bei hohem Tempo weitere 5 Min. zu einem glatten Teig kneten. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Std. gehen lassen.

    Für die Füllung die Butter mit dem Zucker und dem Zimt zu einer cremigen Masse verrühren, die sich gut verstreichen lässt.

      Den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig nochmals kurz durchkneten und zu einem großen Rechteck ausrollen. Die Butter-Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig dünn auf dem Teig verstreichen, dabei an den Rändern etwas Platz lassen. Den Teig von der Längsseite möglichst eng aufrollen und die beiden Enden zusammendrücken, sodass ein Kranz entsteht. Den Kranz vorsichtig mit der „Schnittstelle“ nach oben in die eingefettete Gugelhupfform legen. Im vorgeheizten Ofen etwa 35 Minuten backen. Sollte der Gugelhupf zu dunkel werden, mit zwei Lagen Alufolie abdecken.

        Den Zimtschnecken-Gugelhupf aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen (noch nicht stürzen, da sonst die noch flüssige Füllung herausläuft!). Den abgekühlten Kuchen stürzen und vorsichtig aus der Form nehmen. Den Puderzucker mit etwas Wasser zu einer dickflüssigen Glasur verrühren und den Gugelhupf damit bestreichen.

          Guten Appetit!

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            1. Liebe Elena, super super lecker, auch der Familie haben die Zimtschnecken wunderbar geschmeckt!
              … und ich habe mir extra die Form gekauft, weil ich die Optik so hübsch fand! Dankeschön für dieses Rezept!

              1. Elena Autor sagte:

                Liebe Andrea,
                toll, das freut mich! Ich liebe diese Form auch sehr <3.
                Liebe Grüße
                Elena

            2. Kerstin Walter sagte:

              Liebe Elena – tolles Rezept! Habe es gestern ausprobiert. Da ich ein Liebhaber der Franzbrötchen aus Hamburg bin, kam mir Dein Rezept als Alternative sehr gelegen. Zudem ist mein Mann ein Süß-Vernichtungs-Maschine! Danke und viel Spaß weiterhin. Ich hätte gern das Foto angefügt, jedoch ließ sich dass nicht realiiseren 😉

              1. Elena Autor sagte:

                Liebe Kerstin,
                wie schön, das freut mich sehr! Ich mag diesen Gugelhupf auch sehr gerne ????. Und praktisch, so einen Mann könnte ich auch gut gebrauchen ???? – meiner beschwert sich immer, dass er wegen mir zunimmt! ????
                Liebste Grüße aus Berlin
                Elena

            3. Super lecker! Super saftig!
              Funktioniert auch ohne Küchenmaschine. Dann sollte man sich abet locker 30-40 Minuten Zeit nehmen zum kneten. Nicht aufgeben lautet die Devise aber hilft auf jeden Fall beim Aggressionsabbau!:-D

              1. Elena Autor sagte:

                Danke Mäx und Respekt für’s Kneten, hihi! ❤️

            4. Hallo Elena,
              auf der Suche nach Zimtschnecken bin ich auf deinen Blog gestoßen, der echt liebevoll gestaltet ist mit schönen Rezepten 🙂 so wie diesem Zimtschnecken-Gugelhupf – der am Wochenende ausprobiert und nachgebacken wird.
              Woher ist den die hübsche Gugelhupfform?
              Danke
              Liebe Grüße Branki

              1. Liebe Branki,
                vielen Dank für deine lieben Worte, das freut mich sehr! Den Gugelhupf kann ich wirklich wärmstens empfehlen, er ist sooo lecker! 😉
                Und die Backform ist von Nordicware, die haben ganz viele ausgefallene Gugelhupfformen.
                Ich wünsche dir viel Spaß beim Backen!
                Liebst, Elena

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