Mini Zitronen-Gugelhupf mit Zitrusrosen | Kindheitserinnerungen

Mini Zitronen-Gugelhupf - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, gehört der selbst gebackene Zitronen-Gugelhupf meiner Mutter, der an keinem meiner Geburtstage fehlen durfte, zweifelsohne zu den schönsten kulinarischen Erinnerungen. Wahrscheinlich deshalb ist der Gugelhupf für mich bis heute der Inbegriff eines perfekten Geburtstagskuchens und das erste Bild überhaupt, das mir bei dem Wort „Kuchen“ durch den Kopf geht. Die Zutatenliste war überschaubar und die Zubereitung so simpel, dass ich sie selbst als Kind schon meistern konnte.

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Als ich dann neulich in der Mittagspause in meinem Stammcafé einen Zitronenkuchen in der Vitrine stehen sah, überkam mich die Nostalgie und ein selbst gebackener Gugelhupf musste schnellstens her! Anders als sonst wurde es diesmal aber kein normaler Gugelhupf sondern viele Mini-Gugel (der offizielle Plural von Gugelhupf lautet übrigens „Gugelhupfe“, wie ich anlässlich dieses Blog-Eintrags herausgefunden habe, haha). Das Rezept aus meiner Kindheit habe ich leicht abgeändert, es ist aber immer noch denkbar simpel und kommt mit wenigen Zutaten aus.

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Eigentlich braucht ein Gugelhupf meiner Meinung nach keine großartige Verzierung mehr, weil er ja schon durch seine besondere Form besticht. Andererseits war das Rezept ein willkommener Anlass eine neue Kollektion meiner gezuckerten Zitrusrosen zu fabrizieren, die sich hervorragend als Kuchen- und Tortendeko eignen. Dafür wird mit dem Sparschäler die Schale einer Zitrone (oder einer anderen Zitrusfrucht) möglichst dünn und zusammenhängend abgeschält und anschließend in einem 1:1 Gemisch aus Zucker und Wasser gekocht, dann zu einer Rose zusammengerollt und mit Zucker bestreut. Durch den Zucker sind die Rosen relativ lange haltbar und können problemlos einige Tage aufbewahrt werden.

Zitrusrose - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Naja, und Zuckerperlen gehen ja sowieso immer! Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder? Zitronenliebhaber(innen) kommen hier garantiert auf ihre Kosten. Noch ein kleiner Hinweis zur Backform: Ich mag eigentlich keine Silikonformen, da ich Plastik generell eher meide – gerade in Verbindung mit Lebensmitteln – und ziehe die klassischen Metallbackformen vor (sehen auch viel schöner aus). Gerade beim Gugelhupf habe ich aber immer wieder die Erfahrung gemacht, dass der Kuchen am Ende nicht aus der Form kommt. Und es gibt wirklich nichts Frustrierenderes! Da hilft meist weder gutes Zureden noch aggressives Trommeln auf die Backform und am Ende hat man die Hälfte des Kuchens draußen und die andere Hälfte noch in der Form – ein ziemlich trauriges Bild!

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Daher habe ich nun mal den Test gewagt und sowohl eine herkömmliche als auch eine Silikon-Backform verwendet. Und was soll ich sagen – in dieser Hinsicht überzeugt die Silikonform! Die Küchlein lösten sich problemlos direkt aus der Form, obwohl ich sie nur leicht eingefettet hatte. Um Frust zu vermeiden würde ich euch daher für dieses Vorhaben eine solche Form empfehlen. Falls ihr aber eine normale Backform aus Metall verwendet, stäubt sie nach dem Einfetten auf jeden Fall zusätzlich mit Mehl aus, dann sollten sich auch darin die Kuchen nach dem Backen gut aus der Form lösen lassen.

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So, jetzt aber ran an den Schneebesen!

Hier geht’s zum Rezept:

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Rhabarberkuchen mit Nussbaiser | Früüühlingsgefühle…

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Ich liebe Rhabarber! Den ganzen Winter fiebere ich den Frühlingsmonaten entgegen, wenn der erste Rhabarberkuchen meinen Ofen verlässt. Das Rezept, was ich euch heute vorstelle, gehört zu meinen absoluten Lieblingen: Ein köstlicher Rhabarberkuchen, gekrönt von einer süßen Haube aus knusprigem Nussbaiser. Quasi Rhabarber meets Nussmakrone! Was will man mehr? Zudem ist das Rezept sehr simpel und auch für Backanfänger geeignet.

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Zugegeben – normaler Baiser sieht optisch etwas hübscher aus und lässt sich in wunderbare Muster spritzen, was leider mit den Nüssen nicht funktioniert, da die Baisermasse dadurch etwas von ihrer Standfestigkeit verliert, dafür erhält der Baiser so eine wunderbar knusprig-süße Oberfläche, die einen tollen Kontrast zu dem sauren Rhabarber darunter ergibt.

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Eigentlich bin ich selbst kein großer Fan von Baiser, weil er mir in der Regel immer viel zu süß ist, aber in Kombination mit den Haselnüssen wird das Ganze einfach unschlagbar köstlich! Und weil die meiste Süße schon im Nussbaiser liegt, habe ich den Zucker im Teig etwas reduziert. Zusammen mit dem sauren Rhabarber ergibt sich so eine tolle Geschmackskombination.

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Leider währt die Rhabarbersaison nicht allzu lange – aber gerade deswegen freue ich mich jedes Jahr umso mehr, wenn wieder die ersten roten Stangen in den Supermärkten liegen. Und deswegen heißt es die nächsten Wochen: Ran an den Rhabarber!

Rhabarberkuchen mit Nussbaiser - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Lust auf mehr bekommen? Weiter unten findet ihr das Rezept!

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Hier geht’s zum Rezept:

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