Flammkuchen mit Räucherlachs und Ziegenfrischkäse

Flammkuchen mit Räucherlachs und Ziegenfrischkäse - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Heute gibt’s zur Abwechslung mal ein herzhaftes Rezept. Ja, ich ernähre mich nicht nur von Törtchen und Apfelkuchen. Wann immer ich genug Zeit habe, koche ich Zuhause frisch (eigentlich auch, wenn ich keine Zeit habe). Ein Hoch aufs Kochen! Weil es einfach besser schmeckt, viel gesünder ist und meist auch nicht viel länger dauert, als ein Fertiggericht in die Mikrowelle zu schieben. Deshalb: Kocht mehr, kocht oft, kocht frisch! Zum Beispiel diesen knusprig dünnen Flammkuchen mit Räucherlachs und Ziegenfrischkäse – Seelenfutter im sich ankündigenden Sommerloch.

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Der klassische Elsässer Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln ist ja schon ziemlich lecker, aber diese Version mit Ziegenfrischkäse, Räucherlachs und karamellisierten Walnüssen ist sogar noch einen Tick besser, wie ich finde. Die Kombination aus Ziegenkäse, Walnüssen und Honig ist einfach zu gut und versteht sich prächtig mit dem geräucherten Lachs. Und das Beste daran: die hauchdünne Köstlichkeit ist fast so schnell zubereitet wie eine Tiefkühlpizza, aber natürlich viiiiiiiiiel leckerer und gesünder.

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Wichtig ist nur, dass man das Ganze möglichst frisch aus dem Ofen genießt, denn kalt ist der Flammkuchen dann nicht mehr ganz so delikat. Wenn’s noch schneller gehen soll, kann man den Teig  aber wunderbar am Vortag vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Es gibt also wirklich keine Ausrede mehr: ab in die Küche!

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Rhabarber-Tiramisu

Rhabarber-Tiramisu - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Ich hoffe, euch kommt der Rhabarber nicht schon zu den Ohren raus, denn wie angekündigt kommt hier noch ein Rezept mit diesem tollen Gemüse: und zwar ein deliziöses Rhabarber-Tiramisu. Dieses feine Dessert ist optisch vielleicht kein wahnsinniger Hingucker, überzeugt aber in jedem Fall durch seine inneren Werte. Und auf die kommt es ja letztendlich an, oder?

Außerdem war es ein wunderbarer Anlass, meinen selbst gemachten Himbeer-Rhabarber-Sirup aus dem letzten Post zum Einsatz zu bringen.

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Seit Wochen habe ich dieses Rezept schon im Kopf und nun kam endlich die Gelegenheit, es auszuprobieren. Das Tolle ist, dass man es wunderbar am Abend zuvor zubereiten kann, denn gut durchgezogen ist das Tiramisu am leckersten. Dazu kommt diese Version übrigens ganz ohne Alkohol aus!

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Ich bin eigentlich kein großer Tiramisu-Fan, weil es mir meistens zu schwer und zu mächtig ist, aber diese Variante hat sogar mich voll und ganz überzeugt. Durch den Rhabarber bekommt das Ganze nämlich eine herrlich fruchtige Note, die super zu der süßen Mascarpone-Creme passt. Wem das Rezept trotzdem noch zu gehaltvoll ist, kann die Hälfte der Mascarpone einfach durch Quark ersetzen.

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Ob das jetzt erstmal der letzte Rhabarber-Streich war? Man darf gespannt sein…

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Himbeer-Rhabarber-Sirup für spritzige Sommerdrinks

Himbeer-Rhabarber-Sirup - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Die Tage werden immer heißer und die Drinks kälter. Zu meinen Favoriten zählt momentan Rhabarberschorle, die dieses Jahr zum Glück in den meisten Cafés angekommen ist – zumindest hier in Berlin. Leider bekommt man Rhabarbersaft aber selbst in Berlin noch nicht in jedem Supermarkt, also kam mir die Idee, selbst in die Produktion einzusteigen. Da Saft sich aber nicht besonders lange hält, habe ich mich letztendlich für diesen leckeren Himbeer-Rhabarber-Sirup entschieden.

Himbeer-Rhabarber-Sirup - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Der Vorteil: man braucht deutlich weniger Sirup als Saft zum Mischen und er hält sich abgefüllt in Flaschen locker mehrere Monate. So könnt ihr euch selbst im tiefsten Winter noch die Sonne auf die Zunge zaubern! Außer für Cocktails oder Getränke, kann man den Sirup natürlich noch für allerlei andere Dinge verwenden, etwa zum Verfeinern von Desserts oder Torten (z.B. zum Tränken von Biskuitböden) etc., etc…

Himbeer-Rhabarber-Sirup - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Durch die Himbeeren erhält der Sirup übrigens diese tolle tiefrote Farbe. Ich war die letzten Wochen schon sehr fleißig und habe neben dem Sirup jede Menge Marmelade produziert. Zu meinen Lieblingen zählt momentan Erdbeere-Rhabarber mit gemahlener Vanille, welche ich mit 3:1 Gelierzucker zubereitet habe. Ein Klecks davon mit etwas Quark auf einem frischen Croissant zum Frühstück – mmmmhhh!

Himbeer-Rhabarber-Sirup - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Wie ihr seht, habe ich den Rhabarber noch lange nicht satt. Und – soviel sei schon mal verraten – das war noch nicht das letzte Rhabarber-Rezept! Schließlich muss man die Saison nutzen, bevor wir den Rest des Jahres wieder (fast) ohne Rhabarber auskommen müssen ;-).

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Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen!

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Mini Zitronen-Gugelhupf mit Zitrusrosen | Kindheitserinnerungen

Mini Zitronen-Gugelhupf - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, gehört der selbst gebackene Zitronen-Gugelhupf meiner Mutter, der an keinem meiner Geburtstage fehlen durfte, zweifelsohne zu den schönsten kulinarischen Erinnerungen. Wahrscheinlich deshalb ist der Gugelhupf für mich bis heute der Inbegriff eines perfekten Geburtstagskuchens und das erste Bild überhaupt, das mir bei dem Wort „Kuchen“ durch den Kopf geht. Die Zutatenliste war überschaubar und die Zubereitung so simpel, dass ich sie selbst als Kind schon meistern konnte.

Mini Zitronen-Gugelhupf - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Als ich dann neulich in der Mittagspause in meinem Stammcafé einen Zitronenkuchen in der Vitrine stehen sah, überkam mich die Nostalgie und ein selbst gebackener Gugelhupf musste schnellstens her! Anders als sonst wurde es diesmal aber kein normaler Gugelhupf sondern viele Mini-Gugel (der offizielle Plural von Gugelhupf lautet übrigens „Gugelhupfe“, wie ich anlässlich dieses Blog-Eintrags herausgefunden habe, haha). Das Rezept aus meiner Kindheit habe ich leicht abgeändert, es ist aber immer noch denkbar simpel und kommt mit wenigen Zutaten aus.

Mini Zitronen-Gugelhupf - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Eigentlich braucht ein Gugelhupf meiner Meinung nach keine großartige Verzierung mehr, weil er ja schon durch seine besondere Form besticht. Andererseits war das Rezept ein willkommener Anlass eine neue Kollektion meiner gezuckerten Zitrusrosen zu fabrizieren, die sich hervorragend als Kuchen- und Tortendeko eignen. Dafür wird mit dem Sparschäler die Schale einer Zitrone (oder einer anderen Zitrusfrucht) möglichst dünn und zusammenhängend abgeschält und anschließend in einem 1:1 Gemisch aus Zucker und Wasser gekocht, dann zu einer Rose zusammengerollt und mit Zucker bestreut. Durch den Zucker sind die Rosen relativ lange haltbar und können problemlos einige Tage aufbewahrt werden.

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Naja, und Zuckerperlen gehen ja sowieso immer! Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder? Zitronenliebhaber(innen) kommen hier garantiert auf ihre Kosten. Noch ein kleiner Hinweis zur Backform: Ich mag eigentlich keine Silikonformen, da ich Plastik generell eher meide – gerade in Verbindung mit Lebensmitteln – und ziehe die klassischen Metallbackformen vor (sehen auch viel schöner aus). Gerade beim Gugelhupf habe ich aber immer wieder die Erfahrung gemacht, dass der Kuchen am Ende nicht aus der Form kommt. Und es gibt wirklich nichts Frustrierenderes! Da hilft meist weder gutes Zureden noch aggressives Trommeln auf die Backform und am Ende hat man die Hälfte des Kuchens draußen und die andere Hälfte noch in der Form – ein ziemlich trauriges Bild!

Mini Zitronen-Gugelhupf - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Daher habe ich nun mal den Test gewagt und sowohl eine herkömmliche als auch eine Silikon-Backform verwendet. Und was soll ich sagen – in dieser Hinsicht überzeugt die Silikonform! Die Küchlein lösten sich problemlos direkt aus der Form, obwohl ich sie nur leicht eingefettet hatte. Um Frust zu vermeiden würde ich euch daher für dieses Vorhaben eine solche Form empfehlen. Falls ihr aber eine normale Backform aus Metall verwendet, stäubt sie nach dem Einfetten auf jeden Fall zusätzlich mit Mehl aus, dann sollten sich auch darin die Kuchen nach dem Backen gut aus der Form lösen lassen.

Mini Zitronen-Gugelhupf - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

So, jetzt aber ran an den Schneebesen!

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Pancake-Frucht-Spieße für den kleinen Hunger zwischendurch

Pancake-Frucht-Spieße - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Endlich Wochenende! Die Uni hat mich momentan voll im Griff, daher bleibt leider keine Zeit für aufwendige Kuchenkreationen. Deswegen kam ich auch nicht dazu, meinen eigentlich geplanten Blogeintrag für heute vorzubereiten. Etwas Schnelles musste stattdessen her. Und – tadaaa! – geworden sind es diese leckeren Pancake-Frucht-Spieße, die ratz-fatz gemacht und, wie ich finde, sehr hübsch anzusehen sind.

Pancake-Frucht-Spieße - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Warum Pancakes nicht mal auf eine etwas unkonventionelle Art und Weise übereinander stapeln? Nach dem Backen habe ich aus den normalen Pancakes mithilfe eines Dessertrings viele kleine Kreise ausgestochen und im Wechsel mit verschiedenen Früchten auf herkömmlichen Schaschlikspieße drapiert. Zum Schluss noch ein wenig Puderzucker darüber sieben – fertig!

Pancake-Frucht-Spieße - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Besonders lecker ist es, wenn man die Spieße anschließend kurz in Ahornsirup taucht. Diese Variation eignet sich natürlich auch wunderbar zum Mitnehmen, beispielsweise für Picknicks! Das Grundrezept für die Pancakes findet ihr hier: http://lacrema-patisserie.com/1-klassische-pancakes-fuer-das-sonntagsfruehstueck#more-195.

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Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag!