Alfajores | Köstliche Plätzchen aus Südamerika

Alfajores | Plätzchen aus Südamerika - La Crema Patisserie Food- und Backblog

Habt ihr schon mal Alfajores gegessen? Neben den alljährlichen Zimtsternen und Vanillekipferln sind diese hübschen Plätzchen aus Südamerika eine willkommene Abwechslung in der weihnachtlichen Keksdose. Sie bestehen aus zwei runden, mit Maisstärke gebackenen Keksen, die mit einer Dulce de Leche-Füllung zusammengehalten und in Kokosraspeln gewälzt werden. Quasi die südamerikanische Version des Macarons

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Ich kenne Alfajores vor allem aus Argentinien, man bekommt sie aber in ganz Südamerika zu kaufen. Durch die Maisstärke (wird bei uns hauptsächlich als Speisestärke verkauft) gehen die Plätzchen sehr stark auf und erhalten ihre wunderbar mürbe Konsistenz, sodass sie regelrecht auf der Zunge zergehen.

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Dulce de Leche (wörtlich: „Süßes aus Milch“) ist eine beliebte Karamellcreme aus Lateinamerika, bei der Milch mit Zucker und Vanille zu einer Art Konfitüre eingekocht wird. Doch keine Sorge, sie schmeckt kaum nach Milch, sondern hat einen feinen Karamellgeschmack. Von Argentinien bis Mexiko wird Dulce de Leche als Brotaufstrich oder Süßigkeit in jedem Supermarkt verkauft und sehr viel in Bäckereien und Konditoreien eingesetzt. In Kolumbien und Venezuela wird sie auch als Arequipe bezeichnet. Ich träume noch heute von den Croissants mit Dulce de Leche-Füllung aus meiner Stammbäckerei in Bogotá – einfach göttlich!

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Hierzulande ist die Karamellcreme allerdings eher schwer zu finden. Wenn ihr Alfajores backen wollt, habt ihr daher drei verschiedene Möglichkeiten: 1. Ihr kauft Dulce de Leche in einem großen, gut sortierten Supermarkt, z.B. von Bonne Maman. 2. Ihr macht sie selber aus gezuckerter Kondensmilch – das ist die unkompliziertere und schnellere Variante. Wie das geht, erfahrt ihr zum Beispiel hier. 3. Ihr macht sie komplett selber. Das ist auch nicht viel schwieriger, dauert aber länger. Ich habe mich für diese Variante entschieden, weil ich sie geschmacklich am besten finde. Ein sehr gutes Rezept samt Anleitung für selbstgemachte Dulce de Leche findet ihr übrigens hier

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Übrigens: dieses Rezept ist mein Beitrag für einen Artikel im Otto-Versand Magazin zum Thema „Ausgefallene Weihnachtsplätzchen“. Noch mehr Rezeptideen findet ihr hier.

Lust auf frischen Wind in der Keksdose? Hier geht’s weiter zum Rezept für die Alfajores:

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Gâteau au Chocolat | Die weltbeste Schokoladentarte

Gâteau au Chocolat | Schokoladentarte - La Crema Patisserie Food- und Backblog

Seid ihr noch auf der Suche nach der besten Schokoladentarte aller Zeiten? Herzlichen Glückwunsch, ihr habt sie soeben gefunden. Dieses göttliche Rezept für eine Gâteau au Chocolat  begleitet mich schon eine ganze Zeit und konnte bisher noch von nichts Vergleichbarem übertroffen werden. Es besteht aus nur fünf Zutaten, von denen man den Großteil in der Regel immer im Haus hat und gehört noch dazu zu den einfachsten und schnellsten Rezepten die ich kenne. Klingt fast zu schön um wahr zu sein?

Gâteau au Chocolat | Schokoladentarte - La Crema Patisserie Food- und Backblog

Stimmt aber! Die einfachsten Dinge sind eben doch meistens die besten. Bei den wenigen Zutaten sollte man aber unbedingt auf beste Qualität achten und vor allem an der Butter und der Schokolade nicht sparen! Die Qualität der Zutaten macht hier nämlich später auch die Qualität und den Geschmack der Tarte aus. 

Gâteau au Chocolat | Schokoladentarte - La Crema Patisserie Food- und Backblog

Beim Backen solltet ihr darauf achten, dass ihr die Schokoladentarte nur solange im Ofen lasst, bis sie in der Mitte noch ganz leicht wabbelig ist. So wird sie hinterher schön saftig und nicht zu trocken. Am allerbesten schmeckt die Gâteau au Chocolat übrigens, wenn man sie nach dem Backen noch einen Tag ruhen lässt.  Ich nehme sie daher gerne als Mitbringsel zu Parties mit oder wenn ich irgendwo zum Essen eingeladen bin – Schokolade mag ja schließlich (fast) jeder! 😉

Gâteau au Chocolat | Schokoladentarte - La Crema Patisserie Food- und Backblog

Bereit für puren Schokoladengenuss? Hier geht’s zum Rezept:

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Eulenkekse am Stiel | Eulen Cookie Pops

Eulenkekse am Stiel | Owl Cookie Pops - La Crema Patisserie Fooblog Backblog

Hiermit erkläre ich die diesjährige Plätzchensaison für eröffnet! Bis Weihnachten ist ja noch etwas hin, deswegen habe ich die Zeit konstruktiv genutzt und bin am Wochenende in die Eulen-Cookie-Pop-Großproduktion eingestiegen. Letztes Jahr habe ich die Piepmatze zum ersten Mal gemacht und war so begeistert, dass ich sie dieses Jahr unbedingt noch einmal backen wollte.

Eulenkekse am Stiel | Owl Cookie Pops - La Crema Patisserie Fooblog Backblog

Dieses Mal kommen die Eulen allerdings cake-pop-artig am Stiel daher, was den Vorteil hat, dass man sie ganz entspannt abknabbern und noch dazu als Eulen-Lollis hübsch verpackt verschenken kann. Sie sehen nämlich nicht nur süß aus, sondern schmecken auch noch unverschämt gut. Ich brauche ja ohnehin nicht viel mehr als knusprig gebackenen Mürbeteig zum Glücklichsein (am allerbesten sind die dunkelbraun gebackenen Ränder!) – deswegen hat ein nicht unerheblicher Teil der Eulen den Umzug in die Cellophan-Tüte gar nicht mehr überlebt. Ähm ja. 

Eulenkekse am Stiel | Owl Cookie Pops - La Crema Patisserie Fooblog Backblog

Alles war ihr für die Zubereitung braucht ist etwas Rundes zum Ausstechen (etwa ein Dessertring), ein Messer und ein wenig Fingerspitzengefühl. That’s it! Auf dem Etsy Blog, wo das Originalrezept von Sprinkle Bakes herstammt, findet ihr übrigens eine sehr genaue Anleitung mit detaillierten Fotos für die Zubereitung der Plätzchen.

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Hier geht’s ohne Umwege weiter zum Rezept für die Eulen Cookie Pops:

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Matcha-Cranberry-Gugelhupf | Paleo

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Ich habe ein weiteres Experiment in Sachen paleo-freundliches Backen gestartet und herausgekommen ist diesmal dieser Matcha-Gugelhupf mit getrockneten Cranberries. Auch er kommt ohne Zucker aus, allerdings habe ich diesmal ein bisschen Agavendicksaft hinein gegeben, weil der Kuchen durch das Matcha-Pulver sonst sehr herb wird.

Paleo Matcha Cranberry Gugelhupf - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Durch die Bananen im Teig erhält der Gugelhupf zusätzliche Süße und ein leichtes Bananen-Aroma. Hierbei gilt – je reifer die Bananen sind, desto süßer wird am Ende der Kuchen. 

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Bei der Herstellung des Paleo Gugelhupfs habe ich außerdem das erste Mal einen Schokoladenguss auf Avocado-Basis verwendet – und bin total begeistert von dem Resultat! Die Avocado ist ja momentan in aller Munde und schwer hip, da sie FreundInnen der veganen Küche und fleischfressende Pflanzen gleichermaßen glücklich macht. Man trifft sie derzeit in allen erdenklichen Formen und Geschmacksrichtungen, aber vor der süßen Variante hatte ich bisher immer allergrößten Respekt. 

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In Lateinamerika, wo die Avocado unter Anderem beheimatet ist, wird sie gerne auch als (süßer) Frucht- oder Milchshake serviert. Ich habe mich allerdings nie daran getraut und bin lieber auf der sicheren Seite bei verlässlichen Größen wie Mango, Maracuya und co. geblieben. Aber: bei meinem nächsten Besuch wird der Avocado-Shake definitiv probiert! Doch zurück zum Schokoguss: Wer hätte gedacht, dass eine mit Kakaopulver und Wasser pürierte Avocado eine so überaus samtige Textur bekommt, dass sie nicht nur so aussieht wie geschmolzene Schokolade, sondern auch so schmeckt? 

Paleo Matcha Cranberry Gugelhupf - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Fazit: diese Schokoladenalternative ist wirklich genial und direkt in mein festes Rezeptrepertoire übergegangen. Probiert es mal aus – ihr werdet wirklich überrascht von dem Ergebnis sein. Zusammen mit dem Matcha-Aroma, den Cranberries und dem Schokoladenguss ergibt sich eine interessante Geschmackskombination, die mal etwas Anderes ist als der ewige glutenfreie Nusskuchen. Ich habe festgestellt, dass der Kuchen nach 1-2 Tagen eigentlich noch besser schmeckt, weil er dann gut durchgezogen und saftiger ist. 

Paleo Matcha Cranberry Gugelhupf - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Habt ihr Lust bekommen, mal etwas Anderes auszuprobieren? Dann geht’s hier weiter zum Rezept:

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Apple Pie mit Karamell | Herbstglück auf der Zunge

Apple Pie mit Karamell - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Herbstabende und Apple Pie sind wohl eine der besten Kombinationen seit es Äpfel gibt! Vor allem, wenn ein flüssiger Karamellkern  involviert ist. Oder wie seht ihr das? Mich jedenfalls überkam vor Kurzen ein akutes Verlangen nach besagtem knusprig-saftig-süßem Apple Pie mit Karamell. Auf dem Blog sollte das gute Stück aber eigentlich gar nicht landen, da mir die Zeitumstellung und die frühe Dämmerung einen Strich durch die Rechnung machten und die Belichtungsverhältnisse auf den Fotos doch arg zu wünschen übrig lassen. Auf vielfaches Nachfragen nach dem Rezept habe ich mich dann aber doch dazu entschieden, es zu posten (nimm das, Perfektionismus!). 

Apple Pie mit Karamell - La Crema Patisserie Foodblog Backblog

Leider fielen die Nachher-Fotos komplett flach, denn als der Pie sich endlich bereit erklärte, den Ofen wohlgebräunt zu verlassen, hatte sich das Tageslicht bereits endgültig verabschiedet. Und seine Unversehrtheit zwecks Beleuchtung bis zum nächsten Tag aufrechtzuerhalten war mir willenstechnisch leider nicht möglich (wenn ihr versteht, was ich meine). Daher müsst ihr nun mit meinen schriftlichen Ausführungen Vorlieb nehmen und euch selbst ein Bild machen – z.B. davon, wie der Karamell beim Anschneiden langsam aus dem Mürbeteig herausläuft… mmmmmh!

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Auch FoodbloggerInnen sind schließlich nur Menschen und wichtig ist ja nun, dass es schmeckt. Also: an die Nudelhölzer, fertig, los!

Hier geht’s zum Rezept:

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